Kunst als Sprache

Sprache und andere Symbolsysteme, wie auch Kunst sind großartige Werkzeuge, die nicht nur der Kommunikation dienen, sondern die wir auch benutzen, um Erkenntnisse über die Welt und uns selbst zu gewinnen, ja um Welt zu erzeugen. So wie das Netz einer Spinne oft erst sichtbar wird, wenn daran die Luftfeuchtigkeit zu vielen kleinen Tautropfen kondensiert, so ist es in uns Menschen angelegt, mentale Strukturen in Form von Sprache, Symbolen und geordneten Mustern – zugänglich für unsere Sinneskanäle – in die Außenwelt zu entlassen, mit deren Hilfe wir die Inhalte unseres Geistes (Informationen, Gedanken, Empfindungen) austauschen. Diese sind wie das genannte Spinnennetz unsere Medien der Kondensation und dienen uns als Werkzeuge, um diverse Aspekte der Wirklichkeit zu erforschen. Von einer Metaebene aus betrachtet sagt jede dieser Strukturen, die wir gebrauchen, gestalten, aus uns heraus gebären und als Arbeitshypothesen verwenden auch etwas über uns selbst als Spezies, aber auch als Individuen aus. 

Eine dieser immer wieder neu variierbaren Strukturen ist die Kunst mit ihren vielen Spielarten und individuellen Erfindungen. In meinem Buch ‚Kunst als Sprache. Sprachphilosophische und erkenntnistheoretische Fundamente der Kunst‘ beleuchte ich diese Thematik von verschiedenen Blickwinkeln aus. Das Buch ist über jede Buchhandlung und direkt bei Amazon bestellbar.

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